Moin!
Es heißt, das Reisen erweitere den Horizont. Vieles hängt für mich dabei mit den Erinnerungen an eine aufregende, außergewöhnliche Zeit zusammen, sei es alleine oder geteilt mit Freunden. Solche Erinnerungen entstanden bei meinem ersten Irlandbesuch vor ziemlich genau 8 Jahren, im Juli 2018. Vier Freunde aus dem beschaulichen Kassel setzten sich dabei in den Flieger, um für 2 Wochen per Mietauto die irische Insel zu erkunden.
Von Dublin aus ging es über Sligo, Galway, Killarney, Cork und Kilkenny zum Anfang des Wicklow Ways, einer der ältesten Wanderstrecken Irlands durch die Wicklow Mountains bis in den Süden von Dublin. Hier starteten damals Max und ich eine mehrtätige Tour zu Fuß, mit nichts weiter als unseren Rucksäcken und der Natur um uns herum. Es gab abenteuerliche Momente, wie etwa eine Herde aufgebrachter Kühe, die den Wanderweg für uns zunächst unpassierbar machten. Und auch sehr schöne Momente, wie etwa die Spiegelung der Berge in einem verstummten See bei Dämmerlicht zu betrachten.

Es ist nun fast auf den Tag 3 Jahre her, seitdem Max an seiner Krebserkrankung verstorben ist. Nicht nur wegen der gemeinsamen Wanderung durch die Wicklow Mountains war er für mich ein ganz besonderer Mensch, dem ich einige der schönsten Erinnerungen meines Lebens zu verdanken habe. Manchmal wünsche ich mir sehr, dass wir zusammen darin schwelgen könnten.
Gerade Max’ Geschichte zeigt, dass wir uns manchmal gut im Raum umschauen und froh sein sollten über die Menschen, die da sind, denn sie könnten genauso gut auch woanders sein. In Erinnerung an Max kommen hier ein paar Bilder vom gemeinsamen Irland-Trip.
Cheers, mein Freund! Ich hoffe, dir geht’s gut da oben.








